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Tarifvertrag und Vergütung

Das Hamburger Lebenshilfe-Werk ist Mitglied des Arbeitgeberverbands „Arbeitsrechtliche Vereinigung Hamburg e.V.“ (AVH). Es ist an die Tarifverträge gebunden, die die AVH mit der Gewerkschaft Ver.di abgeschlossen hat. Diese Tarifverträge decken sich in großen Teilen mit dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD) der kommunalen Arbeitgeber. Die Tarifverträge der AVH können auf der AVH-Website eingesehen werden.

Die Vergütungen nach dem Tarifvertrag der AVH (TV-AVH) liegen an der Spitze der Vergütungen, die von Trägern der Eingliederungshilfe in Hamburg gezahlt werden. Hier die aktuelle Vergütungstabelle (Stand 01. Februar 2017) für die beim Lebenshilfe-Werk häufigsten Vergütungsgruppen:

Vergütungsgruppe Monatliches Tabellenentgelt (Vollzeitbeschäftigte)
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe 6
S 17 (Leitungen von Einrichtungen und Diensten mit mindestens 16 Plätzen, Wohnbereichsleitungen) 3.251 € 3.580 € 3.971 € 4.212 € 4.694 €  
S 8b (Erzieher/innen, Heilerzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen, Kranken- und Altenpfleger/innen) 2.599 € 2.892 € 3.123 € 3.458 € 3.773 € 4.014 €
S 3  (Beschäftigte im Betreuungsdienst mit abgeschlossener anderer, mindestens zweieinhalbjähriger Berufsausbildung) 2.205 € 2.476 € 2.634 € 2.778 € 2.844 € 2.923 €

Die Stufen hängen von Berufserfahrung und Beschäftigungsdauer ab. Bei Einstellung werden Personen ohne einschlägige Berufserfahrung der Stufe 1 und Personen mit mindestens einem Jahr einschlägiger Berufserfahrung der Stufe 2 zugeordnet. Bei deutlich umfangreicherer Berufserfahrung ist auch eine Zuordnung zu Stufe 3 möglich. Weitere Stufensteigerungen folgen nach der Einstellung in mehrjährigen Zeitabständen.

Neben dem monatlichen Tabellenentgelt erhalten Beschäftigte eine Jahressonderzahlung, die in den Gruppen S 3 und S 8b 86%, in Gruppe S 17 76% des Tabellenentgelts entspricht. Zusätzlich zum Tabellenentgelt gibt es außerdem eine Komponente leistungsbezogener Vergütung (§ 18 TV-AVH). Zudem haben die Beschäftigten Anspruch auf eine zusätzliche Altersversorgung durch die VBLU, in die der Arbeitgeber 4,6% der Bezüge und der Arbeitnehmer 2,3% der Bezüge einzahlt.