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Grundsteinlegung für das neue Wohnhaus des Lebenshilfe-Werks in Neustadt

Lange wurde geplant – aber jetzt wird es konkret: Am 25. Oktober 2018 wurde der Grundstein für das neue Wohnhaus des Hamburger Lebenshilfe-Werks am Rosengarten in Neustadt in Holstein gelegt.

Die meisten der 21 Bewohnerinnen und Bewohner des Karl-Schütze-Heims in Merkendorf, die Ende 2019 in das neue Wohnhaus einziehen werden, waren dabei. Zwei von ihnen, Christine Strenger und Oliver Jansen, begrüßten die Gäste, und viele wirkten tatkräftig dabei mit, die Kupferkartusche (mit der obligaten Tageszeitung, einigen Bildern und Münzen) im künftigen Fundament einzuzementieren.

Neustadts neuer Bürgermeister Mirko Spieckermann und Alfred Grüter, Fachbereichsleiter für Soziales, Jugend und Bildung beim Kreis Ostholstein, überbrachten Glückwünsche und brachten ihre Unterstützung für das Projekt zum Ausdruck. Die Leiterin des Karl-Schütze-Heims, Michaela Kersting, hob hervor, wie wichtig es ist, dass auch Menschen mit Behinderungen auswählen können, wo und wie sie wohnen wollen. Sie beschrieb, wie in den zurückliegenden Monaten gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern beraten und geplant worden war, wer aus dem Heim in Merkendorf in das neue Haus in Neustadt umzieht und wer lieber in der bekannten und ruhigen ländlichen Umgebung in Merkendorf verbleibt. Der Geschäftsführer des Lebenshilfe-Werks, Martin Schaedel, dankte dem Kreis Ostholstein, der Stadt Neustadt und der AKTION MENSCH für die Unterstützung bei der Realisierung des Projektes. Er hob hervor, dass die Neustädter Bauunternehmung Gollan das Projekt mit großem Engagement vorantreibt. Dank galt auch den künftigen Nachbarn, die das Projekt freundlich aufgenommen haben, und verschiedenen auf der Feier vertretenen Neustädter Institutionen, die bei der guten Aufnahme der Bewohnerinnen und Bewohner in Neustadt mitwirken wollen, insbesondere dem TSV Neustadt, der evangelischen Kirchengemeinde und dem zeiTTor-Museum.

Mehrfach wurde auf den in das neue Wohnhaus integrierten Treffpunkt hingewiesen, der den Bewohnerinnen und Bewohnern, aber auch den Nachbarn, anderen Menschen mit und ohne Behinderung sowie Neustädter Vereinen und Institutionen als Raum für Aktivitäten und Begegnungen zur Verfügung stehen wird.

Die Ansprache von Bürgermeister Mirko Spieckermann ...

    

... und von Alfred Grüter, Fachbereichsleiter des Kreises Ostholstein.