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Inklusives Sommerfest in der Jenfelder Au

Der junge Stadtteil in der Jenfelder Au hat sein erstes Traditionsfest: Am 18. Juni 2017 fand schon zum zweiten Mal rund um die Häuser Wilsonstraße 57 bis 63 ein inklusives Sommerfest statt, das nicht nur von den Mietern der Häuser, sondern auch von vielen Menschen aus der Umgebung besucht wurde. Organisiert hat es die Mietervertretung der vier Häuser, unterstützt von den Partnern des inklusiven Wohnprojektes (Hamburger Lebenshilfe-Werk, Hamburger Blindenstiftung und Hamburger Wohnungsverein von 1902).

Auf der Parkplatzfläche hinter dem Haus hatten Mieter der Häuser Flohmarktstände aufgebaut. Es wurde gegrillt, ausgeschenkt, gekegelt und gespielt, und die Kinder tummelten sich auf einer riesigen Hüpfburg. Der Treffpunkt im Erdgeschoss hatte sich in ein Café verwandelt, in dem sich Kuchenbleche aneinanderreihten, und auf der Terrasse zur Straßenseite verbreitete ein Waffelstand verlockende Düfte. Unüberhörbarer Mittelpunkt des Festes war die Band „Rosi und die Knallerbsen“, die den Parkplatz in eine Tanzfläche verwandelte.

„Unser inklusives Wohnprojekt ist im Stadtteil inzwischen gut vernetzt, und auch der Treffpunkt ist über die vier Häuser in der Wilsonstraße hinaus bekannt“, sagt Bernhard Schmidt, der Leiter des Ambulanten Dienstes des Lebenshilfe-Werks. „Auf der Stadtteilkonferenz im Februar, wo wir uns vorgestellt haben, gab es viel positive Resonanz, und Menschen und Institutionen aus dem Stadtteil daraufhin Unterstützung für das Sommerfest angeboten.“