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Schönes Umweltbewusstsein

Die Tagesförderstätte des Lebenshilfe-Werks im Saseler Weg in Hamburg hat einen neuen Produktionszweig aufgebaut. Die Produkte sind nicht nur ansehnlich, sondern entlasten auch das ökologische Gewissen, meint Fanny Meyer-Ramien, Bereichsleiterin des Lebenshilfe-Werks für Hamburg:

Lange habe ich überlegt, mir meinen morgendlich bitter nötigen, schnellen Wachmacher über einen Anbieter zu beschaffen, dessen Kaffee in Aluminiumkapseln daher kommt. Lange stritt sich mein Wunsch nach diesem Genuss mit dem Umweltbewusstsein in meiner Familie. In den Berichten zum Thema steht, dass für die, die nur hin und wieder eine Tasse Kaffee trinken, eine Kapselmaschine sinnvoll sein kann, weil deren Inbetriebnahme im Vergleich mit dem Aufheizen einer Siebträgermaschine wohl weniger Strom benötigt. Soweit so gut. Aber bei dem Kapselsystem sollte der Nutzer auf jeden Fall dafür sorgen, dass die Kapseln in der Wertstofftonne landen. Aluminium ist in der Herstellung sehr energieaufwendig und umweltbelastend, aber zumindest kann es relativ gut recycelt werden, sagt die ZEIT. Darüber sprach ich mit meinen Kolleginnen der Tagesförderstätte. Und die halfen mir aus der Patsche – sie machen was aus meinem Müll. Ich dosiere nun meinen Kaffeegenuss, sammle meine Kapseln, verzichte auf coffee to go in Pappbechern und Co. Aus meinem Kapselmüll wird Schönes produziert, woran die Beschäftigten Spaß haben und dessen Erlös auch noch die Kaffeekasse füllt. Zuletzt waren die Schlüsselanhänger heiß begehrte give-aways auf dem NAHT-Markt der Hamburger Tagesförderstätten (Bild unten).